Warum hört das nicht auf?

Der letzte Satz aus der Podcast Trilogie „Satanic Panic“ von Sonja Mühlemann und Raphael Günther lautete: „Warum hört das nicht auf?“. Ja, Frau Mühlemann, das frage ich mich auch! Man muss euch zugestehen, ihr gebt euch tatsächlich etwas mehr Mühe, als das Rehmann/Stämpfli Team. Doch auch bei eurem Podcast steht die Meinung von vorne herein fest. Das ist für mich kein fairer, offener Journalismus, wie ihr euch das im dritten Teil noch so prächtig auf die Wangen schreibt. Die Aussage „Wir wollen verstehen und nicht verurteilen“, ist für mich aber dann doch zu viel Verschnörkelung und rosa Wölkchen.

Generell fällt mir auf, dass ihr nicht einmal die Basics eines Traumas versteht! Die klaren Symptome eines Flashbacks, scheint ihr weder zu kennen noch als Tatsache hinnehmen zu können. Sogar diese werden bezweifelt. Also liebe Leute, wie soll man mit euch über eine hochkomplexe psychische Störung diskutieren können, wenn nicht mal die Basics sitzen?

Das Unwort: Mind Control

MindControl wird vermutlich zu DEM Unwort erklärt. Doch sind Sie sicher, dass Sie das Selbe verstehen, wie wir sagen? Das Hauptproblem liegt meines Erachtens in der unterschiedlichen Art der Interpretation.

Wenn wir von MindControl reden, meinen wir nicht, dass wir wie ein Computer programmiert wurden. Nein, wir haben auch keinen Chip im Kopf. Doch durch Konstituierung wurden uns bereits als Kleinkind gewünschte Verhaltensmuster antrainiert. Bei einem Kleinkind, das seine Persönlichkeit noch nicht entwickelt hat, weder gut und böse kennt, ist dies ein Kinderspiel. Und ja, die Täter haben mehr als nur die Basics intus – sind Ihnen also weit voraus… Wie wollen Sie eine Meinung über ein Sachgebiet fällen, das Sie gar nicht verstehen? Genauso gut könnte ich mich hinstellen und irgendeine blödsinnige Meinung über einen Tesla Motor fällen. Ach und dann würde ich noch auf Fachaustauschgruppen stossen, die ich dann sofort als geheimer Verbund deklariere. Schliesslich haben Sie keine Oldtimer Spezialisten dabei…

Ja, es ist schwierig zu akzeptieren, dass es in unserer heilen Schweiz so viel Grausamkeit, Brutalität und Korruptheit gibt. Doch diese traurige Wahrheit noch als Verschwörung und Allmachtsfantasie hinzustellen, ist für alle Betroffene einen Faustschlag mitten ins Gesicht.

Ein weiteres Kriegsthema sind die Fussfesseln. Ein Ausstieg aus diesen Kreisen ist enorm schwierig und gefährlich. Die Fussfesseln hätten uns dabei sehr unterstützt. Zum einen hätten sie Informationen über Treffpunkte, Tatorte etc. liefern können und zum anderen, was wahrscheinlicher gewesen wäre, hätten sie uns vor den Tätern beschützt. Ich hätte sehr gerne Fussfesseln getragen. Für meinen Ausstieg konnte ich sie leider nicht nutzen und so wurde mir während 2 ganzen Jahren ein ständiger Begleiter sozusagen an den A…. „geklebt“ (bitte nicht wieder wörtlich nehmen!). Das ganze Haus wurde ausserdem mit Kameras überwacht. Fact ist, die Täter erscheinen nicht, wenn sie sich dabei in Gefahr begeben würden. Also in die Gefahr der Überführung.  Bei der Überwachung geht es also einzig und allein um die Sicherheit des Patienten. Und jeder kann freiwillig entscheiden, ob er/sie das auch möchte.

Herr Jan Gysi wurde ebenfalls angeprangert, dass er eine Zusammenarbeit mit der Fedpol anstrebte. Warum denn das? Es wird uns zum Vorwurf gemacht, dass wir keine Beweise liefern können. Wird aber der Versuch unternommen, Fachpersonen auf gewisse Anzeichen zu schulen, sollen dies wieder klare Anzeichen einer Verschwörung sein?! Wie bitte muss ich das verstehen?

Ist Ihnen Aleister Crowley ein Begriff? Und O.T.O? O.T.O die noch heute nach den Gesetzen von Crowley denken, handeln, leben… die katholische Kirche, die noch heute Teufelsaustreibungen durchführt… der katholische Verbund Fatima, die heute noch wie im Mittelalter leben… Kann es mit diesem Wissen wirklich noch so unrealistisch sein, dass sich auch satanisch Angehauchte in ihren Ritualen ausleben?

3 Kommentare

  1. Das Wort „Mind Control “ oder meine Interpretation des Wortes ist für mich zur Rettung aus tiefster seelischen Not geworden.
    Ich weiss nicht, wer Sie sind… Vielleicht haben Sie (noch) keinen Mut zu einem Impressum?
    Wenn Sie Interesse haben, teile ich Ihnen samt meinem Namen und meiner E-Mail-Adresse auch meine Erfahrungen zu dem Thema mit.
    Liebe Grüsse

  2. Liebe Susanna – wir sind hier per du 😉
    Vielen Dank für deine Worte. Ja, aufgrund der momentanen Situation, möchte ich zumindest noch nicht mit meinem richtigen Namen auftreten. Ich kann verstehen, dass es skeptisch macht. Aber wenn ich sehe, wie unsere Therapeuten öffentlich verrissen werden, wage ich den Schritt noch nicht. Ich bitte um Verständnis.
    Ich bin dabei die Website noch weiter auszubauen, damit es einen geschützten Bereich gibt, brauche dafür aber noch Zeit.
    In einem ersten Schritt geht es mir um möglichst viele Betroffene zu erreichen, die ähnlich denken und etwas unternehmen wollen wie z.B. einen gmeinsamen Bericht an die Ämter zu schreiben. Damit die auch unsere Seite zu hören bekommen.
    Du darfst dich gerne bei mir per Mail vorstellen, Fragen stellen usw. Danke.

    1. Stell Dir vor, es gäb‘ Gott fern im Himmel und tief vergraben im Herzen.
      Stell Dir vor, sein reiner Sohn starb ganz selbstlos für Verfehlung und Schmerzen.
      Ich weiß, es sind nur Phantasien für Christen, denkst, ich spinne.
      Aber lass uns mal weitergeh’n in diesem Sinne.

      Stell Dir vor, Gott würde alles seh’n, was Du an jedem Tag getan.
      Stell Dir vor, er brach sich auch in Deine Gedanken Bahn.
      Würde Dich von jeher kennen
      und Dich einen Mörder nennen,

      der ihn selbst ans Kreuz geschlagen.
      Ja, Du selbst gingst ihm an den Kragen
      mit Deinem bösen Herzen gleich einer Mördergrube.
      Wegen fehlgeleiteter Entscheidungen in der Gedanken-Stube.

      Stell Dir vor, dort in Deinen Sinnen
      würden Gott und Teufel beginnen,
      in Dir drin um ihre Reiche zu buhlen.
      Würdest Dich wie ein Ferkel im Dreck suhlen.

      Was würde Gott in solchen Zeiten tun?
      Würd‘ er vertrauensvoll, offen an Deinem Herzen ruh’n?
      Würd‘ er sich nicht vor Dir verstecken
      tief im Schlamm der Werke, dem Schrecken,

      die Du in Dein Herz gebracht?
      Wartet dort unten verborgen in dunkler Nacht
      gleich einem eifersüchtigen Gentleman.
      Lässt Dir Deine Idole, von wem, was Du auch Fan.

      Es gäbe Zeiten, in denen sein Feuer heiss in Dir brennt,
      während der Teufel in Dir kalt vor ihm wegrennt.
      Sie sind abgespalten in Dir selbst, die Reiche Deiner Seele.
      Sorry, dass ich Dich mit dissoziativen Gefühlen quäle…

      Wie wirst Du die Reiche in Dir einen,
      die in Dir zu kämpfen scheinen?
      …Ich phantasiere immer noch in diesem Bild,
      in religiösen Gedanken wild…

      Solltest Du den Teufel, der Dein Leben quält
      und Dein Leben in Drangsal, Geiselhaft hält,
      nicht mit teuflischem Hass aus Dir selbst verbannen,
      mit all dem Dreck und den Lebens-Pannen?

      Solltest Du Dir selbst der Jesus sein,
      der für Deine Sünden starb allein?
      Solltest Du selbst Dich als Vermittler stellen,
      um Deine Streitlust mit Frieden zu erhellen?

      Wirst Du Dich finden in tiefstem Garten
      als Gentleman Deiner Welt,
      der Dir nach langem, langem Warten
      die liebende, dienende Hand entgegen hält?

      Wirst Du Dich selbst als Richter richten?
      Wirst Du Dein Leben mit Argus‘ Augen sichten?
      Wirst Du seh’n bis in tiefste Schichten?
      Wirst Du Dein Böses ganz vernichten?

      ‚Nem ander’n geht’s vielleicht ähnlich, egal wo er wohnt.
      Auf der Suche nach Gott – in sich selbst versteckt,
      der in jedem wartet, in verschütteten Herzen thront.
      Wer ist’s, der ihn ruft, erweckt?

      Nenn den Feind nur Feind,
      wenn der Teufel in ihm gemeint.
      Nenn den Guten nur gut,
      wenn er Gottes Werke tut.

      Selbst in dem Bösesten drin
      hockt der Gute unentdeckt,
      hat sich nur, wie gesagt,
      ganz tief in ihm versteckt.

      Drum macht’s kein‘ Sinn, ihn komplett zu vernichten.
      Du wirst auf Rache an ihm verzichten.,
      wie es der Reine in Dir selbst getan,
      bahnt sich der Reine auch in ihm Bahn.

      Sei’s als Richter, Bote, Wächter, Lamm.
      Er weiss, was er braucht im Lebensschlamm
      der Konflikte, Reiche in sich drin.
      Gott in ihm kriegt das schon selber hin.

      Du kannst Gott in ihm erwecken,
      Du kannst den Teufel in ihm schrecken.
      Aber Du lässt ihn schön am Leben!
      Denn nur lebend kann er sich ergeben!

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